Die InGef – Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin GmbH mit Sitz in Berlin unterstützt mit praxisnaher Forschung die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Als wissenschaftliches Institut untersucht die InGef die medizinische Versorgung in Deutschland. In der Maxime „Erforschen. Erkennen. Optimieren.“ spiegelt sich unser Anspruch wider, durch unsere Arbeit aktuelle Herausforderungen des Gesundheitssystems zu erforschen, Zusammenhänge zeitnah zu erkennen und praxisnahe Impulse für die zukünftige Versorgung der Bevölkerung in Deutschland zu geben.

Dabei geht unser Ziel über die Deskription der aktuellen Situation hinaus. Vielmehr sind die Konzeption sowie Evaluation neuer Versorgungsstrukturen, Versorgungsprozesse und Innovationen im deutschen Gesundheitssystem sowie die Ableitung notwendiger Anpassungen Gegenstand unserer Arbeit.

Als Tochterunternehmen der spectrumK GmbH, dem Full-Service Dienstleister für öffentliche Auftraggeber im Gesundheitswesen, sowie als Partner von Universitäten und verschiedener Leistungserbringer ist die InGef direkt in die deutsche Versorgungslandschaft integriert. Dadurch ist es möglich, unsere Forschungsergebnisse laufend in die Versorgung einfließen zu lassen. Unsere Ergebnisse veröffentlichen wir in regelmäßig erscheinenden Publikationen sowie auf nationalen und internationalen Fachkongressen. Außerdem schaffen wir in Workshops mit unseren Projektpartnern die Basis für einen direkten Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis.

In aktuellen Projekten beschäftigen wir uns u.a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie hoch ist die Inzidenz und Prävalenz von Morbus Parkinson?
  • Wie hoch sind die Behandlungskosten für die Versorgung von Diabetespatienten aus Sicht der gesetzlichen Krankenkassen?
  • Findet die Nationale Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz im Versorgungsalltag Anwendung?
  • Bringt die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm Vorteile für Asthmapatienten im Vergleich zu Nichtteilnehmern?
  • Bestehen regionale Variationen in der Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen?
  • Besteht ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Schilddrüsenhormonen und Knochenfrakturen?

Aktuell ist die InGef als Konsortialpartner an der Durchführung des Innovationsfondsprojekts Dent@Prevent und des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojekts HLaN (Health Reality Lab) beteiligt.

Zusätzlich zu unseren Aktivitäten im Bereich der Versorgungsforschung und Wirtschaftlichkeitsanalysen entwickelt die InGef für Krankenversicherungen die Software EVA (elektronischer Versorgungsmanagementassistent) zur effizienten Analyse der Routinedaten.

Mit dieser flexiblen und innovativen Softwarelösung können Nutzer schnell und einfach ihre Routinedaten analysieren und so qualifizierte Entscheidungen über die adäquate Versorgung ihrer Versicherten treffen.