Das InGef nutzt in der wissenschaftlichen Arbeit eine Vielzahl unterschiedlicher qualitativer, deskriptiver, analytischer und evaluativer Methoden. Die angewandten Methoden richten sich dabei neben praktischen Erwägungen bezüglich der Machbarkeit insbesondere nach dem Ziel des jeweiligen Forschungsprojektes.

Abhängig von den zu untersuchenden Fragstellungen führen wir auf anonymisierten Routinedaten querschnittliche Studien, Fall-Kontroll-Studien, längsschnittliche Kohortenstudien und Krankheitskostenstudien durch.

Um im Rahmen von Beobachtungsstudien verschiedene Patientenpopulationen miteinander vergleichen zu können nutzen wir moderne Methoden wie Propensity Score Matching (PSM), Inverse probability weighting (IPTW) und Mahalanobis Distance Matching. Ferner nutzen wir Machine Learning Algorithmen um beispielsweise Einflussfaktoren auf die Teilnahme und/oder den Erfolg bestimmter Interventionen zu identifizieren.

Datenbasis

Versorgungsforschungsprojekte und pharmakoepidemiologische Fragenstellungen können auf Basis der Forschungsdatenbank (FDB) bearbeitet werden, die anonymisierte Abrechnungsdaten von rund 6,3 Millionen gesetzlich Versicherten in etwa 60 Krankenkassen enthält (siehe auch Veröffentlichung von Andersohn und Walker). Die FDB des InGef enthält neben soziodemographischen Angaben Informationen zu Arzneimittelverschreibungen, ambulanten und stationären Behandlungen über einen Zeitraum von sechs aufeinanderfolgenden Kalenderjahren, die longitudinal miteinander verknüpft sind.

Die Berücksichtigung nationaler und internationaler Empfehlungen zur Durchführung und Publikation von Forschungsergebnissen sind für uns selbstverständlich. Wir arbeiten u.a. nach: